Newsletter Ausgabe Mai 2009
Leadership Praxis Notizen

Thomas W. Albrecht Sehr geehrte Damen und Herren!

Über notwendige Management-Skills gibt es unzählige Literatur. Die meisten enden dort, wo das wahre Leben von Führungskräften eigentlich beginnt, nämlich mit der Beantwortung der Fragestellung: "Wie kann ich erreichen, dass meine MitarbeiterInnen meine Ziele tatsächlich sicher erreichen?"

Im Samstag-Karrieren-Kurier vom 18. April 2009 war ein interessanter Artikel abgedruckt: "Dienst nach Vorschrift statt Motivation". Dieser endet mit den Worten "Motivation ist etwas individuelles. Ein Fertig-Rezept gibt es nicht, aber dafür einen schönen Spruch zur Motivation von Saint-Exupéry: "Wenn Du ein Schiff bauen willst, ....." Wir alle kennen diesen berühmten Spruch, aber offensichtlich wird er doch nicht vollständig und insgesamt nicht richtig interpretiert und verstanden. Die Sehnsucht nach der Ferne alleine macht noch kein fahrtaugliches Schiff für die Reise ans Ziel.

Es sind insgesamt sieben Leadership-Kompetenzen, die für eine tatsächliche und sichere Zielerreichung unumgänglich sind. Den beiden ersten, nämlich "Hoffnung geben" und "Visionen teilen" widmet sich diese Ausgabe der Leadership Praxis Notizen.

Mein aktueller Podcast untersucht die Leadership-Kompetenz "Hoffnung-geben". Um auf Saint-Exupéry zurückzukommen: Eine Sehnsucht nach der Ferne entwickelt sich nur dann, wenn wir in dieser Ferne ein besseres Leben vermuten und erhoffen. Optimistisch denkende Menschen haben immer ein ganz klares Bild davon, wie ein besseres und ein gelungeneres Leben aussieht und die Hoffnung und Zuversicht, dass sie dieses auch erreichen. Barack Obama versteht es, den Menschen genau diese Hoffnung zu geben.
Exzellente Führungskräfte geben ebenfalls Hoffnung - nämlich eine berechtigte Hoffnung, dass sich für alle Mitarbeiter attraktive Perspektiven erschließen. Mehr dazu im Podcast "Leadership-Kompetenz Hoffnung-geben?"

Aber Hoffnung zu geben alleine ist zu wenig. Bliebe es nur bei der Hoffnung, würden keine brauchbaren Taten folgen, und die Glaubwürdigkeit ginge verloren. Welche Taten tatsächlich folgen, darf allerdings nicht dem Zufall überlassen werden. Der Bau eines hochseetauglichen Schiffes geschieht ja auch nicht beliebig. Für den kostengünstigen, termin- und qualitätsgerechten Bau eines solchen Schiffes bedarf es noch weiterer Leadership-Kompetenzen.

Es geht im nächsten Schritt nun darum, Visionen zu teilen. Geeignete Visionen konkretisieren die vorhandene Hoffnung und machen sie verständlich, angreifbar, nachvollziehbar und glaubhaft. Jene Visionen, die Barack Obama teilt, nämlich jene einer atomwaffenfreien Welt und eines friedlichen Zusammenlebens sind schon ein wichtiger Aspekt für ein besseres Leben mit weniger Sorge um die Zukunft.

Transformiert auf den Führungsalltag geht es allerdings um die Erfüllung des Unternehmenszwecks. Allzuoft wird als Unternehmenszweck das alleinige Generieren von Gewinnen verstanden. Dieses Denkmuster hat wohl zu einem Großteil zur aktuellen wirtschaftlichen Lage geführt. Kurzfristiges Streben und Gieren nach Profiten, verbunden mit Anreizsystemen, das auf Lasten der Kunden gehen und noch dazu nachteilige Produkte bringt, verfehlt die Erfüllung des Unternehmenszwecks.
Schon ein kurzer Blick in das Handelsregister klärt auf. Als eingetragenen Unternehmenszweck z.B. eines Taxiunternehmens liest man "Beförderung von Personen" und bei einem Hotel steht "Beherbergung und Übernachtung von Urlaubern". Kein Wort von Profiten, Marktanteilen, Margen oder Prämien für das Top-Management, aber von Kundennutzen.

Krisenfeste Führungskräfte teilen mit Ihren MitarbeiterInnen Unternehmensvisionen. Nämlich jene Unternehmensvisionen, wo MitarbeiterInnen sagen: "JA, hier bin ich gerne und freiwillig dabei!" Offensichtlich wurde, wenn Menschen sich in dieser Form äußern, genau in diesem Moment ein individuelles inneres Motiv des/der Mitarbeitern adressiert.

Denn: Genau diese Freiwilligkeit ist die unbedingte Voraussetzung dafür, dass unsere Gehirne innovative Denkleistungen erbringen können - Denkleistungen, die gerade in turbulenten Zeiten unerlässlich sind.

Ein hochseetaugliches Schiff ist allerdings noch immer nicht gebaut.....
... Fortsetzung in der nächsten Ausgabe der Albrecht Leadership Praxis Notizen.


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Albrecht Mehr über diese und die weiteren Leadership-Kompetenzen erfahren Sie in der nächsten Ausgabe dieser Leadership Praxis Notizen, sowie in folgenden Veranstaltungen:

7. Mai 2009
Spezialseminar: Warum fragen Sie nicht »Wozu?«
Mehr Profit bei gleichzeitig weniger Stress
AUSGEBUCHT

 
8. Mai 2009
Workshop: ProduktivitätsEmpowerment
Höhere Kundenzufriedenheit bei geringeren Kosten
NOCH 2 RESTPLÄTZE FREI

amiando
4. Juni 2009
Workshop: Raus aus der Sandwich-Position -
damit Führung nicht krank macht
Zielsetzungen, die Ihre MitarbeiterInnen beflügeln
Zielsetzungen, die Ihre Kunden begeistern


amiando
5. Juni 2009
Workshop: ProzessSynthese
Im Team effektiver und effizienter arbeiten
Unternehmensabläufe einfach darstellen
und gleichzeitig Synergien besser nutzen


amiando

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Eine zuversichtliche Zeit wünscht Ihnen von Herzen
Ihr
Thomas Albrecht


Coming soon:

Obama's Leadership: Barack Obama versteht es, scheinbar unkonventionelle Wege erfolgreich zu gehen. Was können wir als Führungskräfte lernen? Welche Methoden und Tools sind für unsere Führungsarbeit hilfreich? 
Mehr dazu ab Ende Mai 2009 auf www.albrecht-consulting.eu

PS: Ich verfüge über ein ausgezeichnetes Unternehmernetzwerk im Raum Wien und Umgebung. Wenn Sie einen zuverlässigen Geschäftskontakt suchen oder Ihre Leistungen in diesem Kreis präsentieren möchten, sprechen Sie mich an. Gerne öffne ich Türen.

   
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